Leitgedanke zur Anwendung:
Rosmarin bildet in Blättern, Blüten und im Holz ein charakteristisch, aromatisch und harzig riechendes ätherisches Öl, das sich leicht der Luft mitteilt. Der Geschmack ist durch Harze, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Pflanzensäuren eher herb.
Die Wärmeprozesse dieser Pflanze wirken anregend auf die Verdauung und den Kreislauf. Die Bitter- und Gerbstoffe der Rosmarinpflanze wecken und stärken die Lebenskräfte. Rosmarin hat deshalb eine stark inkarnierende Wirkung.
Die Beine gehören zum Stoffwechsel-Gliedmaßen-System. Die Rhythmische Beineinreibung wirkt anregend auf die Darmperistaltik und regt die Ausscheidung an.
Der Oxalis hat eine starke vegetative Kraft und kann Absterbendes wieder ins Leben eingliedern. Oxalsäure, über die Haut angewendet, kann ein zu tiefes Eindringen destruktiver seelischer Einflüsse lösen helfen. Als äußere Anwendung ist der Sauerklee dort besonders hilfreich, wo – beispielsweise nach Schreck, Schock oder Einnahme opiathaltiger Schmerzmittel – eine übermäßige Empfindlichkeit und Verkrampfungsneigung die Verdauungsvorgänge stören.
Oxalsäure ist „außerordentlich stark wirksam in der Energetisierung des ätherischen Systems (= alle physiologischen Prozesse im Organismus, Anm. d. Red.) im Verdauungstrakt. Das kommt dadurch in eine besonders starke Tätigkeit.“ (…) „Sie werden in allen Fällen etwas erreichen, wenn Sie anwenden entweder Umschläge oder Einreibungen mit Oxalsäure….“ (GA 314, Vortrag vom 1.1.1924, 3.Auflage 1989, S.196 & 197)
Leitgedanke zur Substanz
Oxalis Salbe, Rosmarinöl 10%