Leinsamen-Nasennebenhöhlen-Kataplasma

Leitgedanke zur Anwendung:

Aufgeschlossen zu einem wässrig-warmen Brei kommen die Heilsubstanzen des Leinsamens zur vollen Wirkung. Die antibakteriellen und antiinflammatorischen Substanzen ermöglichen den lokalen Heilungsprozess über die Haut. Toxine und Entzündungsprozesse werden gebunden und ausgeleitet. Außerdem hat er eine schmerzlindernde und lokal anästhesierende Wirkung.

Leitgedanke zur Substanz

Leinsamen

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*FOTO FALLS VORHANDEN 

  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Achtsamer Umgang bezüglich der Hitzeverträglichkeit der Patienten

Material:

  • Tablett
  • 1 kleiner Topf zum Kochen der Leinsamen
  • 1 kleiner Topf mit Deckel zum Warmhalten der fertigen Päckchen
  • 100 g Leinsamen ungeschrotet
  • 500 ml Wasser
  • Esslöffel
  • 9x Mullgaze 10×10 cm
  • angewärmte Mullwindel
  • Wärmflasche mit abwaschbarem Überzug mit 70°C warmen Wasser

Durchführung der Anwendung:

  • Die Leinsamen in das Wasser einrühren und bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis sie satt vom Löffel fallen. Dann weitere 5 Minuten ziehen lassen.
  • Mullgaze auf dem Tablett ausfalten.
  • Den heißen Brei ca. 1cm dick in der gewünschten Größe auf die 9 ausgebreiteten Mull-Gazen aufstreichen. Gazen jeweils zu Päckchen verschließen.
  • 6 Päckchen kommen zum Warmhalten in den zweiten Topf mit Deckel
  • 3 Päckchen werden auf der Wärmflasche mit Mullwindel zum Patienten genommen.
  • Sofort beim Patienten *vorsichtig* antupfend anlegen (Verbrennungsgefahr!). Zwei auf die Wangenknochen, eines auf die Stirn.
  • Mit der angewärmten Mullwindel ein V falten, die Päckchen abdecken, dabei die Nase frei lassen.
  • Sobald sie sich kühl anfühlen, werden die Kataplasmen gewechselt.
  • Nach dem letzten Durchgang 30 Minute Nachruhe und im Anschluß Zugluft vermeiden.

Nachbereitung:

  • Die Kataplasmen entsorgen
  • Inhalation
  • Fußbad

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