Eine 74-jährige Patientin mit folgender Erkrankung: kleinzelliges Bronchialkarzinom links, Oberlappen mit Verschluss des linken Oberlappenbronchus, Erstdiagnose 8/19, Zustand nach Radio-Chemotherapie mit Ganzhirnbestrahlung, Abschluss 2/2020. Es besteht ein Fatique-Syndrom mit Konzentrationsstörungen. Weitere Diagnosen sind degenerative Herzbeteiligungen, chron. Niereninsuffizienz und rezidivierende depressive Episoden.
Die Patientin ist sehr angespannt und die Konzentrationsstörungen belasten sie sehr. Die ausgeprägte Fatigue schränkt sie in ihrem Alltagsleben stark ein, der Schlaf ist wenig erholsam. Die Patientin hat weder Schmerzen noch Atemnot. Ergänzend zur Ganzkörpereinreibung macht sie sich selbst täglich einen Oxalis-Essenz-Wickel auf die Leber.
Ziel der Behandlung mit Rhythmischen Ganzkörpereinreibungen war der Aufbau der vitalen Kräfte und der Lebensqualität. Nach der 5. Ganzkörpereinreibung mit Malvenöl beschreibt die Patientin, dass sie wieder im Garten arbeiten kann und besser schläft. Die Therapeutin erlebt die Patientin als lebhafter, der Gang ist beschwingt, sie klagt nicht mehr über Müdigkeit. Insgesamt wurden 9 Ganzkörpereinreibungen im Zeitraum von 3 Monaten durchgeführt.
Monika Layer, Schweiz