Combudoron® Auflage
Leitgedanke zur Anwendung:
Bei einer Verbrennung stehen die Schmerzen absolut im Vordergrund. Um diesen brennenden Schmerz zu bannen, kann man hier anhand des homöopathischen Gesetzes erleben, wie es wirkt, wenn man Gleiches mit Gleichem behandelt. Die Brennessel in Kombination mit der Arnika nimmt innerhalb kürzester Zeit die Spitze des Schmerzes, indem man diese Flüssigkeit in kühlem Wasser 1:10 verdünnt und entweder die Stelle durch eine Auflage kühlt, oder ein ganzes Glied (wie Hand oder Fuß) in die kühle Flüssigkeit taucht.
Leitgedanke zur Substanz
- Insektenstich
- Verbrennungen I. und II. Grades (siehe Fallbeispiele)
- Sonnenbrand
Material:
- 1 Schüssel
- Kühles Wasser
- 1 Baumwolltuch steril (gebügelt)
- Combudoron® Flüssigkeit
- Nässeschutz
Durchführung der Anwendung:
- In der Schüssel Combudoron mit kühlem Wasser im Verhältnis 1:10 (z.B. 1EL Essenz auf 150 ml Wasser) verdünnen
- Das Baumwolltuch darin tränken und sehr feucht auf die verbrannte, hochrote Stelle legen (nicht mit einem zweiten Tuch abdecken, aber dafür sorgen, dass der Patient nicht auskühlt, wenn es eine große Verbrennungsstelle ist).
- Sobald das Tuch wärmer wird, werden die Schmerzen wieder stärker. Daher muss das Tuch immer wieder mit der Flüssigkeit befeuchtet werden, bis der Schmerz ganz gelassen hat.
- Handelt es sich um ein Glied, wie Hand oder Fuß, kann man das ganze Glied in die Schüssel geben und das Wasser bei Bedarf nachkühlen oder frisch machen, denn die Schmerzen treten in der ersten Zeit sofort wieder auf, sobald sich das Wasser durch die eigene Körperwärme etwas erwärmt.
Diese Behandlung kann unter Umständen einige Stunden dauern, bis der Schmerz ganz weg bleibt. Aber es lohnt sich, denn danach bleibt der Schmerz weg und in der Regel treten keine Blasen auf, manchmal kann noch eine leichte Rötung bleiben.
Nachbereitung:
- Man kann zur weiteren Behandlung noch Combudoron® Gel auftragen auf die verbrannte Stelle
Alternativ zu Combudoron® Flüssigkeit kommt Brandessenz (Wala) in Frage.
Der Redaktion liegen für diese Anwendung keine Informationen über unerwünschte Wirkungen vor.
Ursi Soldner, Deutschland
Ein junger Mann verbrühte sich eine Hand mit kochendem Wasser. Er tauchte die Hand in eine Schüssel mit Combudoronwasser, was den schlimmsten Schmerz innert kurzer Zeit kappte. Der Schmerz kam wieder, sobald das Wasser durch die Hand etwas „aufgewärmt“ wurde, so dass er Eiswürfel hineingab. Nach rund 2 Stunden versuchte er, die Hand heraus zu nehmen, hielt aber den Schmerz nicht aus und legte sie sofort wieder in das Wasser. Erst nach 4 Stunden konnte er die Hand herausnehmen und dann auch schlafen. Am nächsten Tag hatte er keinerlei Schmerzen und konnte wieder Klavier spielen.
Ursi Soldner, Deutschland
Ursi Soldner, Deutschland
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