Aconitöl-Einreibung
Leitgedanke zur Anwendung
Der Patient wird angeleitet, das Aconit Schmerzöl behutsam auf die entsprechende Körperstelle aufzutragen, um das Gebiet zu erwärmen und zu beleben. So kann die Empfindungsfähigkeit angeregt werden.
Das Aconit Schmerzöl wirkt beruhigend auf irritierte Nervenprozesse. Weitere Substanzen des Schmerzöls sind Lavendel, Kampfer und Quarz. Die entspannende Wirkung des Lavendels und die wärmende Wirkung des Kampfers sind eine sinnvolle Ergänzung. Der potenzierte Quarz verringert die Überempfindlichkeit und hilft, dass die sensible Stelle sich wieder in die organische Gesamtheit einfügen kann.
Leitgedanke zur Substanz
Aconit Schmerzöl
- Polyneuropathie nach Chemotherapie
Haben Sie Erfahrung zur Anwendung bei anderen Formen der Polyneuropathie? Dann schicken Sie uns Ihren Erfahrungsbericht!
Der Patient wird angeleitet, das Öl morgens und abends mit warmen Händen behutsam aufzutragen, die betroffenen Stellen mit wenig Öl einzureiben und ca. 15 Minuten nachzuruhen.
Der Redaktion liegen für diese Anwendung keine Informationen über unnerwünschte Wirkungen vor.
Eine 62-jährige Patientin litt an einem postmenopausalem, lobulärem Mamma-Ca rechts. Nach OP und Chemotherapie, sowie anschließender Bestrahlung der Thoraxwand und der lokalen Lymphabflusswege erfolgte eine endokrine Therapie mit einem Aromatasehemmer.
Bei der Patientin entwickelte sich nach diesen Therapien eine Chemotherapie-bedingte Polyneuropathie an Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger beider Hände. Sie wurde angeleitet, die betroffenen Stellen mit Aconit Schmerzöl einzureiben.
Schon nach 2 Tagen besserten sich die die Schmerzen, das Kribbeln und das Taubheitsgefühl, sodass nur noch leichte Symptome in den Daumen übrigblieben. Ebenso verbesserte sich das Tasterleben. Sie konnte Gegenstände wieder besser festhalten.
Die Patientin hatte das starke Gefühl, dass die Verbesserung vor allem durch die Anwendung mit dem Aconit Schmerzöl hervorgerufen wurde.
Anmerkung der behandelnden Pflegefachfrau:
„Mein Eindruck ist, je länger die Beschwerden bestehen (die Chemotherapie also zurückliegt), desto länger dauert es auch, eine Verbesserung zu erzielen. Bei der oben aufgeführten Patientin war die Chemotherapie noch nicht lange abgeschlossen. Wahrscheinlich reagierte sie deshalb so gut. Allerdings profitiert fast jeder Patient von der Anwendung und erlebt eine Verbesserung des Taubheitsgefühls, des Kribbelns und der Schmerzen. Da unsere Patienten wegen den Hyperthermie-Behandlungen regelmäßig zu uns in die Klinik kommen, haben wir dadurch die Möglichkeit, die Nachhaltigkeit der Anwendungen gut zu beurteilen. Die meisten der Patienten führen die Behandlung mit Aconit Schmerzöl zu Hause weiter, da sie dadurch eine weitere Verbesserung erleben.“
Caroline Weiss, Deutschland
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